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  • Bine

Warum du stolz sein kannst “nur” Mama/Papa zu sein!?!

Updated: Oct 3, 2022


Dieses Gefühl Mama/Papa zu sein, ist einzigartig. Man kann es kaum beschreiben. Ich bin unfassbar stolz darauf, sagen zu können: “Ich bin Mama von zwei kleinen Buben.”. Das zu sagen mag noch einfach sein. Aber wenn die Frage dann kommt: “Ja und was machst du beruflich?” Dann steckt einem gewissermassen ein Frosch im Hals und es kommt ein unangenehmes Gefühl, wenn man antwortet: “Ich bin Mama von zwei kleinen Buben.” Gut es wird akzeptiert, wenn man nach der Geburt ein Jahr zu Hause bleibt. Zwei sind auch noch ok, aber bei drei Jahren wird es schon kritischer und alles danach - darüber will ich gar nicht erst nachdenken. Dabei ist es doch eines der wichtigsten und natürlichsten Sachen auf dieser Welt, wenn eine Mutter bzw. ein Vater für ihre/seine Kinder da sein möchte. Abgesehen davon, welchen Nutzen und Nährwert dies für die Kinder darstellt. Für Väter ist sogar noch schwerer zu sagen, dass er drei plus Jahre für sein Kind zu Hause bleiben möchte.


Ich frage mich ernsthaft, was in unserer Gesellschaft bitte schön schief läuft, dass man krumm angeschaut wird, wenn man für die eigenen Kinder da sein möchte. Dass Mama/Papa sein ein 24/7 Job ohne Urlaubs- und Krankheitsansprüche bedeutet, davon redet keiner.


Das soll jetzt nicht heissen, dass es schlimm oder schlecht ist, wenn man sein Kind fremdbetreuen lässt. Für wen das in Ordnung ist und es dem Kind auch gut tut, der soll dies machen.

Man muss sich jedoch nicht schlecht fühlen, wenn man sich bewusst genen eine Fremdbetreuung in den ersten Jahren entscheidet.


Natürlich ist es auch eine finanzielle Frage, ob man es sich "leisten" so lange auszusetzen. Ehrlich gesagt ist es in meinen Augen ein Privileg, wenn ein Paar es sich leisten kann, dass einer für die Kinder eine berufliche Pause einlegt.

Und ich bin solz darauf, dass wir in solch einer Lage sind, mein Mann genug verdient, dass wir davon leben können und ich mir die Zeit für unsere Kinder nehme.


Nach 3 Jahren Mama sein, bin ich nun soweit, ich sage ganz offen: "Ich bin stolz darauf Mama zu sein. Und vom Hauptberuf her bin ich momentan auch "nur" Mama. Wann meine Kinder und ich bereit sind, dass ich mich zusätzlich noch anderen Aufgaben widme, das bestimmen wir gemeinsam, wenn es für uns alle soweit ist." Ich setze mich nicht mehr unter Druck.

Es ist so eine schöne Zeit, die leider viel zu schnell vergeht und die vermiese ich mir nicht mehr mit negativen Gefühlen. Sollen andere denken, was sie wollen. Ich fühle mich gut mit dem was ich mache und das ist was am Ende zählt. Wenn es mir gut geht, geht es meinen Kindern, meiner Ehe, meiner Familie gut. Und genau das solltest du auch tun. Sei stolz auf dich. Egal ob du arbeiten gehst oder zu Hause bist.

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